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Was sind ZCC-Logs?

Definition

ZCC-Logs sind die lokalen Protokolldateien des Zscaler Client Connector (ZCC) auf dem Endgerät. Sie dokumentieren, was der Client tut: Anmeldung des Nutzers, Bezug von Profil und PAC-Datei, Aufbau der Tunnel zu den Zscaler-Diensten und alle Fehlerzustände auf diesem Weg. Damit sind sie die wichtigste Datenquelle, wenn ein einzelnes Gerät Verbindungsprobleme hat, die sich weder im WLAN noch in der Zscaler-Cloud verorten lassen. Der Client bringt eine Export-Funktion mit, die die Protokolle als Paket zusammenfasst; die Ausführlichkeit steuert der Admin über den Log-Modus im App-Profil.

ZCC-Logs im Detail

Der Client Connector schreibt seine Protokolle fortlaufend auf dem Gerät mit. Wie detailliert, bestimmt der Log-Modus: Er wird je App-Profil festgelegt, zusätzlich gibt es im Client-Connector-Portal einen globalen Standardwert in den Plattform-Einstellungen. Im Regelbetrieb bleibt der Modus sparsam; für eine gezielte Fehlersuche wird er vorübergehend hochgestellt, damit auch Details wie einzelne Verbindungsversuche sichtbar werden.

Zur Auswertung kommen die Logs auf zwei Wegen vom Gerät: Der Nutzer oder der Helpdesk exportiert das Log-Paket direkt aus der App, oder der Admin aktiviert die automatische Übermittlung von Systeminfos und Logs. Typische Befunde in der Praxis: Authentifizierungsschleifen, fehlgeschlagener Tunnelaufbau, Probleme beim Laden der PAC-Datei, DNS-Fehler, Zertifikatsmeldungen der SSL-Inspection und nicht bestandene Posture-Prüfungen.

Warum sind ZCC-Logs im Zscaler-Betrieb wichtig?

Bei Client-Problemen ist die Frage selten, ob es Daten gibt, sondern wer sie lesen kann. Das rohe Log-Paket ist umfangreich und verlangt Erfahrung: Welche Zeile ist ein echter Fehler, welche nur Rauschen? Ohne diese Erfahrung wandert jedes exportierte Paket zum Zscaler-Spezialisten oder in ein Support-Ticket, und aus einem Fünf-Minuten-Befund wird ein Vorgang über mehrere Tage.

Dazu kommt die Datenschutz-Seite: Client-Protokolle enthalten personenbezogene Daten wie Benutzernamen und besuchte Ziele. Export, Weitergabe und Aufbewahrung gehören deshalb in einen definierten Prozess mit begrenztem Zugriff und klarer Löschfrist. Wer beides sauber löst, macht ZCC-Logs zum schnellsten Diagnoseweg für Einzelgeräte: Der Befund entsteht am Gerät, ohne dass jemand in der Zscaler-Konsole suchen muss. Wie aus einem hochgeladenen Log-Paket in unter drei Minuten eine nach Schweregrad sortierte Befundliste wird, zeigt unser Video dazu.

Typische Fehlerquellen

ZCC-Logs in der Praxis: so hilft CentaurNexus

Mit Log Analyzer wertet der Helpdesk exportierte ZCC-Log-Pakete direkt in CentaurNexus aus, ohne Zscaler-Admin-Rechte und ohne Zeilen lesen zu müssen. Das Paket wird hochgeladen, Log Analyzer sortiert die Befunde nach Schweregrad und übersetzt sie in Klartext: Tunnel-Fehler, DNS-Probleme, PAC-Fehler, Authentifizierungsschleifen, Posture- und SSL-Meldungen, jeweils mit einer Empfehlung für den nächsten Schritt. So bleibt die Erstdiagnose im First-Level, und nur echte Spezialfälle gehen weiter. Wie sich damit die Frage „Liegt es an Zscaler oder am WLAN?“ in Minuten beantworten lässt, zeigt der Leitfaden Ist es Zscaler oder das WLAN?.

Sehen Sie in der Live-Demo, wie Log Analyzer ein ZCC-Log-Paket in eine sortierte Befundliste mit Klartext-Erklärung verwandelt.Live-Demo ansehen

Verwandte Begriffe

Häufige Fragen zu ZCC-Logs

Wie exportiert man ZCC-Logs vom Endgerät?

Der Zscaler Client Connector bringt eine Export-Funktion mit, die die lokalen Protokolle als Paket zusammenfasst. Der Nutzer oder der Helpdesk speichert dieses Paket und gibt es zur Auswertung weiter. Zusätzlich können Admins im Client-Connector-Portal eine automatische Übermittlung von Systeminfos und Logs aktivieren, damit Befunde ohne manuelle Schritte ankommen.

Was steht in ZCC-Logs drin?

Die Protokolle dokumentieren den Lebenszyklus der Client-Verbindung: Anmeldung des Nutzers, Bezug von Profil und PAC-Datei, Aufbau der Tunnel zu den Zscaler-Diensten, Statuswechsel des Geräts und Fehlerzustände. Typische Befunde sind Authentifizierungsschleifen, fehlgeschlagener Tunnelaufbau, DNS-Probleme, Zertifikatsfehler bei der SSL-Inspection und Posture-Prüfungen, die nicht bestanden wurden.

Welchen Log-Modus sollte man im Client Connector einstellen?

Der Log-Modus wird je App-Profil im Client-Connector-Portal gesetzt, zusätzlich gibt es einen globalen Standardwert in den Plattform-Einstellungen. Im Regelbetrieb genügt ein sparsamer Modus; für eine gezielte Fehlersuche wird vorübergehend ein ausführlicherer Modus aktiviert und danach zurückgestellt, damit die Protokolle kompakt und die Geräte entlastet bleiben.

Kann der Helpdesk ZCC-Logs ohne Zscaler-Admin-Rechte auswerten?

Ja, auf zwei Wegen. Zscaler erlaubt es, auch Nicht-Administratoren Zugriff auf die Log-Dateien des Clients zu geben. Und mit einem Betriebs-Cockpit wie CentaurNexus lädt der Helpdesk das exportierte Log-Paket hoch und bekommt die Befunde nach Schweregrad sortiert mit Klartext-Erklärung, ganz ohne Zugang zum Zscaler-Admin-Portal.

Sind ZCC-Logs datenschutzrechtlich relevant?

Ja. Client-Protokolle enthalten personenbezogene Daten wie Benutzernamen, Gerätenamen und besuchte Ziele. Für Export, Weitergabe und Aufbewahrung gelten deshalb die üblichen DSGVO-Regeln: nur zweckgebunden erheben, Zugriff begrenzen, nach der Analyse löschen. Wer Logs regelmäßig teilt, sollte Pseudonymisierung und klare Aufbewahrungsfristen im Prozess verankern.

Quellen & weiterführend:

Hinweis: CentaurNexus ist ein unabhängiges Produkt der SourcingBlox GmbH und kein Angebot von Zscaler, Inc. Produkt- und Markennamen gehören ihren jeweiligen Inhabern.