PAC-Datei testen - welche Zeile greift für welche URL?
Fügen Sie Ihre PAC-Datei ein oder laden Sie sie hoch, geben Sie eine oder mehrere Test-URLs ein. Sie sehen sofort das Ergebnis (DIRECT/PROXY) und welche return-Zeile im Quelltext gegriffen hat.
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Er führt die FindProxyForURL-Funktion Ihrer PAC-Datei gegen eine oder mehrere Test-URLs aus und zeigt, welches Ergebnis (DIRECT oder PROXY host:port) herauskommt und welche return-Zeile im Quelltext dafür gegriffen hat.
Nein. Die Auswertung läuft vollständig im Browser in einer isolierten Sandbox (sandboxed iframe ohne Netzwerk- oder Elternfenster-Zugriff), es gibt keinen Server-Roundtrip.
Nein, bewusst nicht. Echte DNS-Auflösung würde eine Netzwerk-Anfrage erfordern und damit dem Versprechen widersprechen, dass die PAC-Datei den Rechner nicht verlässt. Funktionen wie dnsResolve oder isInNet mit Hostnamen liefern deshalb bei Hostnamen keine erfundene Antwort, sondern einen dokumentierten Leerwert - bei IP-Adressen funktionieren sie regulär.
Das komplette Standard-Netscape-PAC-API: isPlainHostName, dnsDomainIs, localHostOrDomainIs, isInNet, shExpMatch, dnsDomainLevels, weekdayRange, dateRange, timeRange sowie die IPv6-Erweiterungen isInNetEx/isResolvableEx/myIpAddressEx. Datum/Uhrzeit und die simulierte lokale IP lassen sich für reproduzierbare Tests einstellen.
DIRECT bedeutet, der Browser soll direkt zum Ziel verbinden, ohne einen Proxy dazwischenzuschalten. PROXY host:port bedeutet, die Anfrage soll zuerst über diesen Proxy-Server laufen; stehen in der PAC-Datei mehrere Proxys durch Semikolon getrennt, probiert der Browser sie der Reihe nach und weicht bei Ausfall auf den nächsten aus.
Ja. Über die Schaltfläche „+ weitere URL“ lassen sich beliebig viele Test-URL-Zeilen hinzufügen; jede wird einzeln ausgewertet und erhält ihr eigenes Ergebnis mit greifender Zeile.
Der Tester fängt das ab und meldet einen Syntaxfehler-Hinweis statt eines Ergebnisses, sodass klar ist, dass die Datei erst korrigiert werden muss, bevor sie gegen eine URL ausgewertet werden kann.
Beides. Neben dem DIRECT/PROXY-Ergebnis je URL prüft der Tester zusätzlich den PAC-Quelltext selbst und zeigt Auffälligkeiten separat als Fehler, Warnung oder Hinweis an.
Ja. Über das Feld für simuliertes Datum/Uhrzeit lässt sich der Wert setzen, den Funktionen wie weekdayRange, dateRange und timeRange verwenden. So lässt sich zeitabhängige Routing-Logik nachstellen, ohne auf den tatsächlichen Tag oder die Uhrzeit warten zu müssen.
Eine PAC-Datei (Proxy Auto-Configuration) ist eine kleine JavaScript-Datei mit der Funktion FindProxyForURL(url, host). Der Browser fragt sie für jede Anfrage, ob die Verbindung direkt oder über einen bestimmten Proxy laufen soll. Zscaler nutzt PAC-Dateien häufig, um den Datenverkehr eines Geräts zur richtigen Cloud-Instanz zu leiten.
Eine PAC-Datei ist reiner Text und lässt sich mit jedem Text-Editor öffnen. Um zu verstehen, was sie für eine bestimmte Adresse tatsächlich bewirkt, reicht das Lesen allein aber meist nicht: Reihenfolge, Bedingungen und DNS-Funktionen wirken zusammen. Der PAC-Tester oben auf dieser Seite zeigt das Ergebnis für eine konkrete Test-URL, ohne dass die Datei Ihren Rechner verlässt.
Die meisten Browser übernehmen die Proxy-Einstellungen vom Betriebssystem oder von einer zentralen Richtlinie. Firefox erlaubt zusätzlich eine eigene Einstellung: In den Netzwerk-Einstellungen unter "Automatische Proxy-Konfigurations-URL" lässt sich eine PAC-Datei per Adresse hinterlegen. In einem von Zscaler verwalteten Firmennetz gibt meist das IT-Team diese Einstellung zentral vor, nicht der einzelne Nutzer selbst.