
EU-Kunden: vollständig auf STACKIT in der EU
Für EU-Kunden erfolgt der Produktivbetrieb vollständig auf STACKIT in der EU. Die Website-Auslieferung nutzt ebenfalls die konfigurierte EU-Region der STACKIT CDN Distribution. Weitere Datenwege und Unterauftragnehmer werden in den Vertrags- und Datenschutzunterlagen ausgewiesen.
USA und APAC folgen regional
Der Rollout für USA und APAC steht kurz bevor. Kunden sollen den Produktivbetrieb aus ihrer jeweiligen Region erhalten. Konkrete Verfügbarkeit und Leistungsumfang werden vor Vertragsabschluss bestätigt.
Self-Hosting ist eine qualifizierte Option
Im Onboarding werden Region, Integrationen, Datenwege und Betriebsverantwortung gemeinsam festgelegt. Dadurch erhält jeder Tenant ein dokumentiertes Betriebsmodell, das Bereitstellung, Support und Weiterentwicklung über den gesamten Lebenszyklus verbindet.
Für die Qualifizierung werden Zielinfrastruktur, Updateweg, Monitoring, Backup, Support und Integrationen gemeinsam bewertet. Das Ergebnis ordnet klar zu, welche Komponenten in der Kundenregion laufen, wer sie betreibt, wie Updates bereitgestellt werden und welche Servicewege im Störungsfall greifen. Diese Zuordnung wird Bestandteil des Onboardings und der Betriebsdokumentation.
Was vor dem Onboarding feststehen sollte
- Region und Tenantumfang
- benötigte Zscaler-, ITSM- und Benachrichtigungsintegrationen
- Isolation, Rollen und Betriebsverantwortung
- Update-, Monitoring- und Supportweg
- vertraglich dokumentierte Datenwege
Warum regionale Bereitstellung mehr als ein Rechenzentrumsort ist
Eine Region beschreibt nicht nur, wo Rechenleistung bereitgestellt wird. Für den Kundenbetrieb gehören auch Datenbanken, Objektspeicher, Backups, Monitoring, Supportzugriffe, CDN-Auslieferung und die Verbindung zu externen Systemen in das Gesamtbild. Die Vertragsunterlagen müssen diese Wege für das gewählte Betriebsmodell nachvollziehbar abbilden.
CentaurNexus ordnet einen Kunden einem regionalen Betriebsraum zu. Tenant-Isolation, Rollen und Audit gelten unabhängig von der Region. Die Region verändert nicht den fachlichen Schutz der Kundenkontexte, sondern bestimmt, wo die zugehörigen Plattformkomponenten betrieben werden.
Das EU-Modell klar formulieren
Für EU-Kunden wird CentaurNexus vollständig auf STACKIT in der EU betrieben. Das regionale Betriebsmodell umfasst die für den Kunden-Tenant vereinbarten Zscaler-, ITSM- und Benachrichtigungswege.
Die Website wird über die EU-Region der aktiven STACKIT CDN Distribution ausgeliefert. Regionaler Betrieb, Integrationen und Verantwortlichkeiten werden gemeinsam dokumentiert.
USA und APAC als eigene regionale Betriebsräume
Der Rollout für USA und APAC steht kurz bevor. Ziel ist, Kunden den Produktivbetrieb aus ihrer jeweiligen Region bereitzustellen, statt alle Tenants durch eine einzige globale Region zu führen. Die genaue Verfügbarkeit wird je Region und Vertragszeitpunkt bestätigt.
Vor einem regionalen Go-live müssen Infrastruktur, Datenhaltung, Backups, Monitoring, Supportprozesse und externe Integrationen gemeinsam abgenommen sein. Ein Marketingstatus allein reicht dafür nicht. Der Kunde erhält den verbindlichen Umfang im Angebot und in den zugehörigen Betriebsunterlagen.
Was „qualifiziertes Self-Hosting“ bedeutet
Self-Hosting beginnt mit einer gemeinsamen Prüfung der Zielumgebung. Dabei geht es nicht nur darum, einen Container zu starten. Netzwerkzonen, Identität, Secrets, Datenbanken, Storage, Backup, Monitoring, Updates und Supportzugang müssen einen vollständigen Betriebsweg ergeben.
Die Qualifizierung beantwortet, welche Komponenten in der Kundenumgebung laufen, welche externen Dienste erforderlich bleiben und wer für jeden Teil verantwortlich ist. Aus dieser Prüfung entsteht ein konkreter, vertraglich beschreibbarer Umfang. Erst danach kann die Variante belastbar angeboten werden.
Verantwortung zwischen Kunde und CentaurNexus
Im regionalen SaaS-Modell verantwortet CentaurNexus die vereinbarte Plattformbereitstellung. Der Kunde stellt die erforderlichen Zugänge, Scopes und Freigaben für seine angebundenen Systeme bereit. Bei Self-Hosting wird diese Aufteilung feiner: Infrastruktur, Plattformbetrieb, Updates, Monitoring, Incidentbearbeitung und Backup müssen einzeln zugeordnet werden.
Eine klare RACI-Zuordnung verhindert Lücken. Für jede Betriebsaufgabe muss feststehen, wer ausführt, wer entscheidet, wer informiert wird und welche Evidenz im Störungsfall verfügbar ist.
Updates und Support im Self-Hosting-Modell
Ein qualifiziertes Modell benötigt einen getesteten Releaseweg. Neue Versionen dürfen Tenant-Isolation, Datenmigrationen, Integrationen und Read-back-Verträge nicht unkontrolliert verändern. Deshalb gehören Staging, Kompatibilitätsprüfung, Rollbackweg und Verantwortlichkeit für Wartungsfenster in die Qualifizierung.
Auch Supportzugriffe müssen begrenzt und nachvollziehbar sein. Ob und wie CentaurNexus auf die Kundenumgebung zugreifen darf, wird technisch und vertraglich festgelegt. Self-Hosting bedeutet nicht automatisch, dass jede Betriebsaufgabe vollständig beim Kunden oder vollständig bei CentaurNexus liegt.
Integrationen und Feedquellen in der Regionsplanung
OneAPI, NSS, LSS, ITSM und Benachrichtigungskanäle verbinden den CentaurNexus-Betriebsraum mit externen Systemen. Beim Onboarding wird deshalb festgelegt, aus welcher Region diese Systeme angesprochen werden, welche Daten den Betriebsraum verlassen und welche vertraglichen Voraussetzungen gelten.
Für historische NSS- und LSS-Auswertungen gehören auch Feedweg, Retention und Datenklasse in diese Planung. Ein regionaler Plattformbetrieb beantwortet nicht automatisch jede Frage zu einer kundenseitig eingerichteten Drittintegration. Der dokumentierte End-to-End-Weg bleibt maßgeblich.
Portabilität und Beendigung mitdenken
Ein vollständiges Betriebsmodell beschreibt auch, wie Konfiguration, Exporte und vereinbarte Kundendaten bei einem Regionswechsel oder Vertragsende behandelt werden. Zuständigkeit, Format, Frist und Löschweg werden vorab geklärt.
Bei Self-Hosting kommt hinzu, welche Komponenten und Schlüssel in der Kundenumgebung verbleiben und wie der Supportzugang beendet wird. Diese Exit-Perspektive verhindert, dass technische Verantwortung erst am Ende des Betriebs geklärt werden muss.
Die Qualifizierung als gemeinsamer Entscheidungsworkshop
Technik, Security, Datenschutz, Einkauf und Betrieb bringen unterschiedliche Anforderungen mit. Die Qualifizierung führt diese Anforderungen in einer gemeinsamen Matrix zusammen. Offene Punkte werden mit einem konkreten Prüfschritt versehen, statt durch eine pauschale Zusage ersetzt zu werden.
Am Ende steht eine nachvollziehbare Entscheidung für regionales SaaS, Self-Hosting oder einen späteren erneuten Prüfzeitpunkt. Der Workshop ist damit Teil der Lösungsarchitektur und nicht nur ein vertrieblicher Vorbehalt.
Nachweise regelmäßig aktualisieren
Region, Unterauftragnehmer, Integrationen und Betriebsverantwortung können sich im Lebenszyklus verändern. Vertragliche Dokumente, Datenschutzangaben und technische Betriebsunterlagen werden deshalb an überprüfbaren Änderungen aktualisiert. Eine frühere Abnahme bleibt nicht unbegrenzt die alleinige Grundlage für einen später veränderten Betrieb.
Entscheidungskriterien für das passende Modell
- Benötigte Region und rechtliche Einheit des Kunden festlegen.
- Datenklassen und externe Integrationswege dokumentieren.
- SaaS- und Self-Hosting-Verantwortung gegenüberstellen.
- Zielinfrastruktur, Updates, Monitoring, Backup und Support qualifizieren.
- Abnahme, Störungsweg und wiederkehrende Nachweise definieren.
- Verfügbarkeit und konkreten Vertragsumfang vor Beauftragung bestätigen.
Die beste Variante ist diejenige, deren Technik und Verantwortung vollständig beschrieben sind. Regionale SaaS-Bereitstellung und qualifiziertes Self-Hosting bieten dafür unterschiedliche, aber klar abgrenzbare Wege.
Häufige Fragen
Wo läuft CentaurNexus für EU-Kunden?
Der Produktivbetrieb für EU-Kunden erfolgt vollständig auf STACKIT in der EU.
Sind USA und APAC verfügbar?
Der regionale Rollout steht kurz bevor. Die konkrete Verfügbarkeit wird vor Vertragsabschluss bestätigt.
Ist Self-Hosting pauschal verfügbar?
Nein. Self-Hosting wird für die konkrete Infrastruktur sowie den benötigten Betriebs- und Integrationsumfang qualifiziert.
Quellen und weiterführende Informationen
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